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Archiv für die Kategorie: “MindBits”

Adoleszente Gedankensplitter

Bin schockiert. Gerade im Netz darauf gestoßen worden und hielt es erst für einen Hoax:

(Bild entfernt aus ethischen Gründen – siehe Kommentare unten)

 

Im 21. Jahrhundert in halbwegs zivilisierten Gegenden – und dazu zählte ich bislang sogar Bochum, sorry Mr. Grönemeyer – existiert noch so genanntes “Brauchtum” wie das “Gänsereiten”?

Wer nach der Lektüre der folgenden Links ebenfalls seinen Unmut darüber äußern möchte, der/die findet unten einen Vordruck zum schnellen Versenden und darf diese Info gern auch über die Buttons hier teilen…

Lauter Protest gegen Gänsereiten in Wattenscheid – Artikel aus  ”DerWesten

Gänsereiten bei Wikipedia

Video aus der WDR Mediathek

 

Bitte schreibt Eure Meinung an:

Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz
Mail: Oberbuergermeisterin@bochum.de

und

Irmgard Gulan
Leiterin Ordnungsamt
Mail: amt32@bochum.de

 

Textvorschlag

Sehr geehrte Frau Scholz und sehr geehrte Frau Gulan,

Sie sind bei der Stadt Bochum als Oberbürgermeisterin, bzw. als Leiterin des Ordnungsamtes verantwortlich für die allgemeine Gefahrenabwehr in Bochum und für die Stadt im Allgemeinen. In den Ortsteilen Wattenscheid-Höntrop und Wattenscheid-Sevinghausen findet jeweils zu Rosenmontag das sog. Gänsereiten statt. Echten Gänsen wird dann der Kopf von den sog. Gänsereitern abgerissen. Ein für mich völlig unglaublicher Vorgang! Tieren wird der Kopf vom Körper abgerissen! Ich bin völlig sprachlos und entsetzt, dass so etwas im Jahr 2012 noch immer stattfinden darf, ohne dass die dafür Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.

Bochum ist die letzte Stadt im Ruhrgebiet, die so etwas zulässt. In Städten wie Dortmund oder Essen ist so etwas nicht mehr möglich. Nur noch in Bochum schauen Kinder dabei zu, wie an den Körpern von Tieren so lange herumgerissen wird, bis der “Sieger” den blutüberströmten Kopf in der Hand hält.
Ich fordere Sie auf dieses widerliche und ekelerregende Treiben in ihrer Stadt zu unterbinden!

Mit freundlichen Grüßen

 

 

 

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Nachdem wir gestern abend den Quasi-Zuschlag für unseren neuen “Bauernhof auf dem Lande” (Stichwort “Alles neu macht der Mai”) erhielten, kam es mir als gläubigen Agnostiker (gern auch “Ungläubiger T.O.M.” genannt) in der abendlichen Meditationsgruppe in den Sinn, die letzten Orte, an denen [PantaRei]Ki seit 1996 eine Praxis unterhielt, einmal chronologisch in Google darzustellen. Eine Interpretation der Route stelle ich zur Diskussion…

Wer Augen hat zu sehen...

Die Wikipedia-Erläuterungen zum Symbol kopiere ich der Einfachheit halber kurz hier herein:

[...] Eine mündlich tradierte und später in Schriftform festgehaltene Version erzählt, dass der Fisch als unauffälliges christliches Erkennungszeichen verwendet wurde. Das griechische Wort für Fisch (ichthýs) enthält ein kurzgefasstes Glaubensbekenntnis:

Issous (neugr. Isús) „Jesus“
Christós „der Gesalbte“
Theoú „Gottes“
Hyiós (neugr. Iós) „Sohn“
Sotér (neugr. Sotíras) „Retter“/„Erlöser“

Das (I·Ch·Th·Y·S-)Symbol besteht aus zwei gekrümmten Linien, die einen Fisch darstellen. Historisch nicht belegt ist die Auffassung, dass es schon von den ersten Urchristen als Erkennungs- und Geheimzeichen benutzt wurde: Eine Person zeichnete einen Bogen in den Sand, die andere vollendete das Symbol mit dem Gegenbogen und zeigte sich damit als Bruder oder Schwester in Christus.

Der Kirchenlehrer Tertullian (ca 200 n.Chr.) spielt in seiner Lehre von der Taufe („de baptismo“) darauf an, dass sich die Christen gerne als „Fischlein“ bezeichneten.

Das Fisch-Symbol „ICHTHYS“ wird heutzutage wieder vermehrt von Christen als öffentliches Erkennungszeichen verwendet. Vom Autoaufkleber bis zur Schmuckkette mit ICHTHYS-Symbol ist es als religiöses Symbol in der Öffentlichkeit präsent. Manchmal wird es auch in Kombination mit dem Kreuz verwendet.

Der Fisch kann archetypisch und tiefenpsychologisch als Symbol für die (unter Wasser) verborgene Wahrheit gedeutet werden, die es zu fangen, also ans Licht zu holen gilt. Sie schillert zunächst im Verborgenen, entgleitet dem Fischer leicht, verspricht aber Nahrung. In der Geschichte vom Fischzug des Petrus erweist sich Jesus damit auch als Wegweiser zur Wahrheit. [...]

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Fisch_(Christentum), Lizenz dieses Bildes unter http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Ichthys.svg

Um die Diskussion nun nicht zu sehr in die christlich-religiöse Ecke abdriften zu lassen, möchte ich anmerken, dass Babette und ich am gleichen Tag und zur gleichen Stunde und Minute (!) im Zeichen der Fische geboren wurden…

Also, Kommentare erwünscht!

Comments 1 Kommentar »

Im Personality-Training bieten wir seit 1996 neben regelmäßigen Meditationsgruppen auch Stress-Management-Trainings und Gesundheitsvorsorge-Seminare nach folgenden Methoden an:

  • Usui-System Der Natürlichen Heilung nach Dr. Mikao Usui
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Sie finden diese Angebote unter folgenden Adressen:

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Es war eine kleine Frau, die den staubigen Feldweg entlang kam. Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht, und ihr Laecheln hatte den frischen Glanz eines unbekuemmerten Maedchens. Bei der zusammengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter. Sie konnte nicht viel erkennen.

Das Wesen, das da im Staub auf dem Wege sass, schien fast koerperlos. Sie erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen. Die kleine Frau bueckte sich ein wenig und fragte: “Wer bist du?”

Zwei fast leblose Augen blickten muede auf. “Ich? Ich bin die Traurigkeit”, fluesterte die Stimme stockend und leise, dass sie kaum zu hoeren war.

“Ach, die Traurigkeit!” rief die kleine Frau erfreut aus, als wuerde sie eine alte Bekannte gruessen.

“Du kennst mich?” fragte die Traurigkeit misstrauisch.

“Natuerlich kenne ich dich! Immer wieder hast du mich ein Stueck des Weges begleitet.”

“Ja, aber…”, argwoehnte die Traurigkeit, “warum fluechtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?”

“Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weisst doch selbst nur zu gut, dass du jeden Fluechtling einholst. Aber, was ich dich fragen
will: Warum siehst du so mutlos aus?”

“Ich… bin traurig”, antwortete die graue Gestalt mit bruechiger Stimme.

“Die kleine alte Frau setzte sich zu ihr. “Traurig bist du also”, sagte sie und nickte verstaendnisvoll mit dem Kopf. “Erzaehl mir doch, was dich so bedrueckt.”

Die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhoeren wollen? Wie oft hatte sie sich das schon gewuenscht. “Ach, weisst du”, begann sie zoegernd und aeusserst verwundert, “es ist so, dass mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und fuer eine gewisse Zeit bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurueck. Sie fuerchten sich vor mir und meiden mich wie die Pest.”

Die Traurigkeit schluckte schwer. “Sie haben Saetze erfunden, mit denen sie mich bannen wollen. Sie sagen: Papperlapapp, das Leben ist heiter.
Und ihr falsches Lachen fuehrt zu Magenkraempfen und Atemnot. Sie sagen:
Gelobt sei, was hart macht. Und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie
sagen: Man muss sich nur zusammenreissen. Und spueren das Reissen in den Schultern und im Ruecken. Sie sagen: Nur Schwaechlinge weinen. Und die aufgestauten Traenen sprengen fast ihre Koepfe. Oder aber sie betaeuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fuehlen muessen.”

“Oh ja”, bestaetigte die alte Frau, “solche Menschen sind mir schon oft begegnet.” Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen.
“Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, koennen sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine besonders duenne Haut. Manches Leid bricht wieder auf, wie eine schlecht verheilte Wunde, und das tut sehr weh.

Aber nur, wer die Trauer zulaesst und all die ungeweinten Traenen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, dass ich ihnen dabei helfe. Statt dessen schminken sie sich ein grelles Lachen ueber ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu.” Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann staerker und schliesslich ganz verzweifelt.

Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt troestend in ihre Arme. Wie weich und sanft sie sich anfuehlte, dachte sie und streichelte zaertlich das zitternde Buendel. “Weine nur, Traurigkeit”, fluesterte sie liebevoll, “ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr an Macht gewinnt.”

Die Traurigkeit hoerte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtete erstaunt ihre neue Gefaehrtin: “Aber … aber – wer bist eigentlich du?”

“Ich?” sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd, und dann laechelte sie wieder so unbekuemmert wie ein kleines Maedchen. “Ich bin die Hoffnung!”

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